#FreeThemAll: Ma Kai-chung | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Hongkong 06.07.2020

#FreeThemAll: Ma Kai-chung

© picture alliance / Geisler-Fotopress | Michael Hübner/Geisler-Fotopress

Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Hongkong dazu aufgefordert, die Vorwürfe gegen die Journalisten Ma Kai-chung und Wong Ka-ho fallenzulassen. Ma, der als Reporter für die Nachrichtenseite Passion Times arbeitet, und Wong, seines Zeichens stellvertretender Chefredakteur eines Studentenmagazins der City University Hong Kong, waren am 10. Juni wegen „Randale und Unruhestiftung“ angezeigt worden. Die beiden hatten im vergangenen Jahr über den Sturm des Stadtparlaments von Hongkong durch prodemokratische Demonstranten berichtet. 

Sollten Ma und Wong für schuldig befunden werden, dann drohen ihnen Haftstrafen von bis zu sieben Jahren. Im August sollen sie erstmals vor Gericht erscheinen. Neben Ma und Wong sollen dann auch zehn der Demonstrantinnen und Demonstranten gehört werden, die an dem Sturm des Stadtparlaments beteiligt gewesen sein sollen. Letzteren wird jedoch lediglich „Landfriedensbruch“ vorgeworfen, ein Tatbestand, für den qua Gesetz eine Maximalstrafe von drei Monaten in Haft vorgesehen ist.



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